Jutta Allmendinger
Jutta Allmendinger ist seit 2007 Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie studierte Sozialwissenschaften in Mannheim und an der University of Madison, Wisconsin und promovierte 1989 an der Harvard University. 1993 habilitierte sie sich an der Freien Universität Berlin. Zwischen 1988 und 1992 war sie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und an der Harvard Business School tätig. 1992 bis 2007 war Jutta Allmendinger Professorin für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und leitete von 2003 bis 2007 das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Sie war Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (1999-2002) und ist Mitglied zahlreicher Akademien, Gremien und Beiräte, darunter die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina und die Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrats. 2009 wurde sie mit dem „Communicator Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ ausgezeichnet. - Zuletzt erschien von Jutta Allmendinger das Buch „Verschenkte Potenziale? Lebensverläufe nicht erwerbstätiger Frauen“ im Campus Verlag.


